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Verlauf

Pyramiden-Pappel — Populus nigra 'Italcia'


Bild: P. Weckerle

Der Name Pappel stützt sich auf das griechische Wort "pappalein = sich bewegen". Im Lateinischen bedeutet "populus = Volk". Die Pappel, vor allem die Zitter-Pappel, bekam von den Römern der Überlieferung nach diesen Namen, weil sich die Blätter wie das Volk im Zustand fortwährender Bewegung befinden.

Die Pyramiden-Pappel, auch Italienische Pappel genannt, ist eine Form der Schwarz-Pappel (Populus nigra). Sie wurde bereits vor 1745 in der Lombardei (Nord-Italien) gefunden und kultiviert. Man nimmt an, dass die Pyramiden-Pappel auf natürliche Art durch Mutation aus der Schwarz-Pappel entstanden ist. Es handelt sich dabei um einen männlichen Klon, der keine weiblichen Blüten und damit auch keine Früchte besitzt. Er kann nur vegetativ vermehrt werden. Es gibt jedoch eine weibliche Form der Pyramiden-Pappel, die Populus nigra ´Italica FeminaŽ. Sie wird allerdings selten gepflanzt.

Die Pyramiden-Pappel wird 25-30 m hoch, kann gelegentlich auch eine stattliche Höhe von 40 m erreichen und wird etwa 3-5 m breit. Aus diesem Grund pflanzt man sie gern als Straßen- und Alleebaum. Das Holz der jungen Pyramiden-Pappel ist biegsam und zäh. Im Alter wird es spröde und die Äste brechen bei Sturm aus. Auch neigen die Pyramiden-Pappeln im Alter zu Stamm- und Wurzelstockfäule. Die Wurzeln streichen sehr weit. Deshalb sollte dieser Baum nicht in der Nähe von Gebäuden und Kanalisationen gepflanzt werden.


Höhe 25-30 m
Wuchs säulenförmig
Blätter rautenförmig, Ränder gezähnt
Blüten männliche hängende Kätzchen, März / April
Früchte -
Herkunft Italien